Im Rahmen des Workshops "eGovernment im Umweltschutz" (Veranstalter: headspice engineering) am 17. November wurden auch drei Vorträge zum Thema LIMS-Schnittstellen zum Wasserdatenverbund Niederösterreich gehalten.

Zuerst erklärte Dipl.Ing. Fischer (NUA Umweltanalytik) die Wünsche bzw. Anforderungen an den Wasserdatenverbund aus Sicht eines Umweltlabors. Die neue XML-basierte Schnittstelle soll vorerst für Niederösterreich die vielen unterschiedlichen, teilweise technisch nicht optimal gelösten, Schnittstellen ablösen. In weiterer Folge wäre es auch wünschenswert, diese oder eine vergleichbare Schnittstellen für ganz Österreich (Bund und Länder) einzurichten, um sowohl den Aufwand für die Laboratorien zu verringern als auch die Mehrfachnutzung der Daten zu erleichtern.

Als nächstes folgte eine ausführliche Einführung in das Thema LIMS-Schnittstellen mit dem Schwerpunkt einer modernen XML-Implementierung wie eben beim NÖ Wasserdatenverbund durch Dr. Schuster (Advanced Technical Software). Im zweiten, praktischen Teil wurde auch die konkrete Umsetzung im LIMS uniLIME präsentiert.

Schließlich zeigte Dr. Federspiel (Labor Frenzl / Ingenieurbüro für Chemie) eine konkrete Anwendung des LIMS uniLIME im Rahmen der Abwasseremissionsverordnung.

Weitere Themen im Workshop waren die neuen Entwicklungen von eGutachten, insbesondere im Bereich der Deponieverordnung (Mag. Amon und Mag. Mochty vom Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Oliver Kessler von 42virtual GmbH) sowie weitere Anwendungen im eGovernment (Mag. Gruber über elektronische Dokumentensignaturen, Mag. Maier über den Auftragnehmerkataster Österreich).

Die Unterlagen / Präsentationen werden in Kürze zum Download bereit stehen.

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